Aspartam und andere Süsstoffe in Lightprodukten und Giftlimonaden - eine Gefahr für ihre Gesundheit

16.02.2011 01:39

Liebe Leserin, lieber Leser,

 

bereits im Januar habe ich unsere Ministerin Frau Ilse Aigner im Verbraucherschutzministerium der Bundesrepublik Deutschland auf die gesundheitlichen Gefahren diverser Inhaltsstoffe der Nahrungsmittelindustrie hingewiesen - allem voran hinsichtlich des Süsstoffes Aspartam in Limonaden, Light Produkten jeglicher Art und Cola light Produkten. Allein in den USA konsumieren täglich rund 84% der Bevölkerung mit Süsstoffen versetzte Lebensmittel. Dies entspricht in etwa rund 200 Millionen Menschen. In Europa ist mit ähnlichen hohen Zahlen zu rechnen.

 

Vor 10 Tagen erhielt ich eine Antwort aus dem Bundesverbraucherschutzministerium. In dem dreiseitigen Antwortbrief wurde mir versucht darzulegen, dass es bei Süssstoffen, wie Aspartam keine gesundheitlichen Bedenken gebe. Zudem wurde auf das Weisungsrecht der EU, welche nationales Recht breche verwiesen, wonach der Vertrieb dieser Substanzen erlaubt sei.

 

Ein Verbraucherschutzministerium und eine Verbraucherschutzministerin, die neuste medizinische Warnungen und Hinweise zur gesundheitschädflichen Wirkung diverser Inhaltsstoffe in Lightprodukten und Diätgetränken nicht zur Kenntnis nimmt bzw. die daraus resultierenden Gefahren für die Gesundheit der Menschen in unserem Land schlichtweg ignoriert, handelt meines Erachtens unverantwortlich. 

Eine aktuelle Durchsicht der medizinischen Literatur zu dem Thema, die ich letzte Woche vorgenommen habe, kommt zu dem Schluss, dass Süssstoffe - ohne Ausnahme - bei weitem nicht als ungefährlich angesehen werden können - im Gegenteil. Artifizelle Süsstoffe wie Aspartam oder auch Sacharrin sind mutagen und Karzinogen - sprich sie erzeugen Krebs - wie Bauchspeicheldrüsenkrebs, Lymphome und Leukämien.  Auch das viel gelobte Stevia weist in einigen Arbeiten genotoxische Effekte auf.

Zudem besitzen Süssstoffe wie Aspartam das Potential neben der Krebsinduktion, auch weitere Gesundheitsschäden im Organismus anzurichten.

Kaum bekannt sind neuere Arbeiten, nach denen die zur Noradrenalin und Adrenalin metabolisierte Phenylalaninquelle des Aspartams zum arteriellen Hypertonus - also zum Bluthochdruck führt. Zudem wird Aspartam im Organismus weiter in Formaldehyd (ebenfalls krebserregend) und Methanol (nerventoxisch) zerlegt. Während Formaldehyd nicht aus dem Organismus entfernt werden kann und sich anreichert - führt Methanol zu einer Vielzahl an Nervenschäden und zum Untergang an Neuronen im Cortex der Grosshirnrinde. DIe Folgen unter anderem Sehstörungen, Demenz und Debilität und andere neurodegenerative Erkrankunsbilder wie Morbus Parkinson oder auch Sensibilitätsstörungen.

Die Phenylalaninquelle im Aspartam steht zudem unter dem Verdacht Depressionen auszulösen, in dem es den Botenstoff Serotonin, der das Wohlbefinden des Menschen steuert, aus seiner Interaktion im Zentralnervensystem verdrängt. Weitere wissenschaftliche Arbeiten weisen darauf hin, dass es zudem zu einer Schädigung des zentralnervösen Sättigungszentrums des Menschen kommt. DIe Folge: Übergewicht und Gewichtszunahme.

Man kann dem Aspartam also durchaus mit Blick auf vorliegende Studien die Eigenschaft einer verhaltens- und stimmungsbeinflussende Droge im Sinne einer psychotropen Substanz zuweisen - allerdings im negativen Sinne.

 

Die von der Monsantogruppe vertriebenen Lebensmittelinhaltsstoffe weisen bei einer Vielzahl der verwendeten Substanzen toxikologische Effekte dar, die als im höchsten Grade bedenklich eingestuft werden müssen. Umso bedauerlicher ist es, dass selbst die Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner entsprechende Warnungen zu gesundheitlichen Risiken mit dem Hinweis auf EU-Recht zurückweisen lässt. Verbraucherschutz sieht anders aus.

Die nun bekannt gewordenen Ergebnisse zu den gesundheitsschädlichen Nebenwirkungen im Bereich der Diätlimonaden und anderen Light-Produkten der Lebensmittelindustrie unterstreichen einmal mehr die Brisanz und Gefährlichkeit von solchen Nahrungsmitteln.

 http://www.welt.de/gesundheit/article12492680/Auch-Diaet-Limonade-erhoeht-Risiko-von-Herzproblemen.html

 

Das im Zusammenhang mit dem Genuss dieser Produkte verbundene erhöhte gesundheitliche Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfälle kann durch die Blutdrucksteigernde Wirkung des Aspartams erklärt werden. Der Mechanismus wurde weiter oben von mir bereits dargelegt.

 

Noch gefährlicher wird es für Kinder und Schwangere die solche Produkte verzehren. Hier sind im Januar Studien erschienen, die im Tierversuch zeigten, dass trächtige Mäuse, die mit Aspartam behandelt wurden, später Nachwuchs gebaren, der an Lungen und Leberkrebs erkrankte. Auch Kinder im Alter um die 10 Jahre zeigten in sehr gut dokumentierten Fällen unter Aspartam Blutbildveränderungen und einen massiven Abfall der Blutplättchen auf, der sich besserte, sobald Aspartam aus der Nahrung entfernt wurde. 

 

Schwangere oder auch stillende Frauen sollten mit Blick auf die Hinweise hinsichtlich der krebserregenden Eigenschaften im Tierversuch auf Aspartam oder auch Sacharrin verzichten und entsprechend Vorsorge im Hinblick auf das zukünftige gesundheitliche Wohl ihrer Kinder betreiben.

 

Derweil lässt das Verbraucherschutzministerium mir gegenüber erklären, dass es keine gesundheitlichen Bedenken bei Aspartam gäbe. Diese Meinung wird von mir keinesfalls geteilt - vielmehr sehe ich auf Grund der medizinischen Veröffentlichung erhebliche Risiken für den Verbraucher solcher synthetischen Nahrungszusatzstoffe.

 

Schützen Sie sich und ihre Kinder - achten Sie auf eine gesunde Ernährung.

Leben Sie ihr Leben und vor allem bleiben Sie gesund.

 

Herzliche Grüsse.

Ihr.

Cord Uebermuth.